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Social Media und Fundraising

10.10.2017 - Berlin

WP_20171010_19_02_55_Pro28 Organisationen haben sich nach Feierabend von unserer Referentin Ines Zimzinski vom Crowdsourcing-Verband zum Thema “Social Media und Fundraising” weiterbilden lassen. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat und Whatsapp… Soziale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Menschen informieren sich im Netz über Projekte, googeln nach Informationen, teilen Bilder oder Postings. Für gemeinnützige Organisationen wird es so auch zunehmend wichtiger, die neuen Kanäle effektiv für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zu nutzen. Aber „Post & Pray“ funktioniert hier selten und wer nicht aufpasst, hat schnell viel Zeit investiert und wenig gewonnen.

Solche Fehler machen die Workshopteilnehmer sicher nicht, denn sie haben im Laufe des Seminars nützliche Tipps erhalten, welche Informationen man über welche Kanäle verbreiten soll und was man dabei immer beachten muss (Storytelling!).

Wir bedanken uns bei der Referentin und Frau Jegede von YAM-ITSERVICE für die freundliche Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Workshop Angebote

23.10.2017 - München

 Montag, 23. Oktober 2017 | 18:00 – 20:00 Uhr

Ort: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Renate Gentner, Familien- und Wirtschaftsmediatorin

Wie gehe ich mit Konflikten um?

Mediation zur Konfliktlösung oder Konflikte gehören zum Leben

  • Was ist Mediation
  • Wann ist eine Mediation hilfreich
  • Wie streiten Sie? Eigenes Konfliktverhalten reflektieren

Der Workshop ist kostenlos (Spenden erwünscht), Anmeldung bis 16. Oktober 2017 muenchen@gute-tat.de

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Montag, 6. November | 17.30 – 21.30 UhrOrt: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 MünchenReferentin: Kerstin Kuner

5 Schritte auf dem Weg zur Achtsamkeit

Sie sind in Ihrem Ehrenamt vielfältigen Anforderungen ausgesetzt und tragen Verantwortung. Ihre Empathie und der Zugriff auf Ihre persönlichen Ressourcen sind von Bedeutung für den Erfolg Ihrer Arbeit. Im Alltag bleibt häufig wenig Zeit für die Selbstreflexion, die innere Neuorientierung und die Regeneration. Dieser Workshop leitet Sie an, eigene Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren. Ihr Selbstmanagement weiter zu entwickeln und den Zugang zu Ihren persönlichen Energien neu zu entdecken.

Kosten: 10,- €, Anmeldung bis 30. Oktober: muenchen@gute-tat.de

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Montag, 13. November | 17.30 – 20.00 UhrWorkshopOrt: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Silvia Hein, Märchenerzählerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Kamishibai in der Altenarbeit

Kamishibai ist ein kleines Erzähltheater mit großer Wirkung und erfreut sich zunehmender Beliebtheit, nicht nur in der Arbeit in Kindergärten und Schulen, sondern zunehmend auch in der Altenarbeit. Es unterstützt nicht nur das freie Erzählen, es fördert auch die Kreativität, regt zum Gespräch an und stärkt das soziale Miteinander. Ein Zauber geht von dieser kleinen Bühne aus, dem sich kleine wie große Zuschauer nicht entziehen können, selbst sehr alte und auch demente Heimbewohner können damit erreicht werden. In welch vielfältiger und kreativer Weise das Kamishibai in der Altenarbeit eingesetzt werden kann erfahren Sie in diesem Seminar. Auch wie man es mit einfachen Mitteln selbst herstellen kann.

Kosten: 10,- €, Anmeldung bis 6. November: muenchen@gute-tat.de

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Montag, 27. November |18.00 – 21.00WorkshopOrt: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d., 80339 München

Referentin: Birgit Sturm, freiberufliche Transformationsberaterin und Trainerin

Auftreten vor Publikum

Werden Sie nervös, wenn Sie vor Publikum auftreten müssen? Fällt Ihnen nicht ein, was Sie sagen sollen, wenn Sie sich vor einer Gruppe von Unbekannten vorstellen sollen? Wissen Sie nicht, wohin mit Ihren Händen, wenn Sie vor Gruppen reden? Wenn Sie mehr Sicherheit und sogar Freude bei Ihren künftigen Auftritten entwickeln möchten, hilft Ihnen dieser Workshop mit praktischen Tipps z.B. zu Haltung, Stimme, Sprechweise und Umgang mit Nervosität. Sie erhalten die Möglichkeit zum Probieren und bekommen hilfreiches Feedback aus der Gruppe.

Kosten: 10,- €, Teilnehmerzahl 4 – 12

Anmeldung bis 20. November: muenchen@gute-tat.de

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Montag, 11. Dezember | 18:30 bis 19:30 UhrWorkshopOrt: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Irene Heisele

Abend in Stille – geführte Meditationen mit und ohne Klang

Wer sich zum Meditieren hinlegen möchte, soll bitte eine Yogamatte etc. mitbringen.

Die Meditationen werden von einer Klangschalenpraktikerin und Vipassana Meditationslehrerin geleitet.

Kosten: 10,- €, Anmeldung bis 4. Dezember: muenchen@gute-tat.de

 

Im Einsatz für Behinderte – Das Bundesministerium der Finanzen im Haus der Lebenshilfe

12.09.2017 - Berlin

„Nicht im Traum hätte ich mir gedacht, dass die das alles schaffen“, so das Resümee von Frau Weisslein, der Koordinatorin Freiwilligenmanagement der Lebenshilfe Berlin über den Einsatz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bundesministeriums der Finanzen. Denn die Aufgaben bei deren sozialen Einsatz waren umfangreich und vor allem körperlich anstrengend. Statt Kopfarbeit war am 12. September Handanlegen gefragt und das in einem riesengroßen Garten, der das Gebäude umgibt.

Das Haus der Lebenshilfe ist eine Begegnungs- und Freizeiteinrichtung in Berlin Wedding. Das Haus wurde 1937 als Musterheim der Hitlerjugend gebaut und ist mittlerweile eine von der Lebenshilfe betriebene Begegnungsstätte. Der Lebenshilfe e.V. wuchs seit der Gründung 1960 vom Selbsthilfe-Verein zu einem modernen Unternehmensverbund, der die gesamte Bandbreite der Behindertenhilfe abdeckt.

Statt im Businessdress ins Ministerium ging es für das Team bereits in den frühen Morgenstunden in Arbeitskleidung Richtung Wedding. Vor dem Haus der Lebenshilfe wurden die 24 Helfer von der Leitung des Hauses begrüßt und nach einer kurzen Vorstellung der Einrichtung in die jeweiligen Arbeiten eingewiesen. Das Team hatte sich im Vorfeld bereits in sechs Arbeitsgruppen eingeteilt:

Laubgebläse_kleinDie Laubgebläse Gruppe hatte die Aufgabe, mit Hilfe eines elektrischen Laubgebläses die Hausumrandung zu reinigen. Hier war Teamwork gefragt: einer bediente das große Gebläse und die anderen kehrten und rechten die trockenen Blätter zusammen und entsorgten sonstigen Unrat. In diesen herbstlichen Tagen kam da einiges zusammen….. Die DamenKräutergarten_klein mit den „grünen Daumen“ hatten sich für die Kräutergarten Gruppe angemeldet und dieser grüne Daumen war hier auch nötig, denn nicht immer war es ganz leicht zu unterscheiden, was als Unkraut gejätet und welche Pflanzen und Kräuter besonders vorsichtig behandelt werden mussten. Neben neuen Beeten, die angelegt wurden, konnten hier Kräuter geerntet und einige Sträucher gepflanzt werden.

Spielgeräte_kleinDie starken Männer im Team legten dagegen in der „Spielgeräte-Gruppe“ – im wahrsten Sinne des Wortes – Hand an. Das morsche Spielgerät muss demnächst ausgetauscht werden und um an die Verankerungen zu kommen, musste der Rindenmulch abgetragen und zum Container gekarrt werden. Neben dicken Arbeitshandschuhen waren muskulöse Arme hier von Vorteil, denn es musste sehr tief gebuddelt werden. Muskelkater vorprogrammiert!

Rasenmäh_klein

 

Ein Highlight des Tages – vor allem für die Männer in der Runde – war sicherlich der Aufsitzrasenmäher. So war es auch ein Leichtes, Freiwillige für die Rasenmäh-Gruppe zu finden. Und so wie es aussieht, hat das wohl nicht nur den Gärtner unterstützt, sondern auch noch sehr viel Spaß gemacht. Aber mit dem Rasen mähen war die Arbeit noch nicht getan, er musste auch noch zusammen gerecht und entsprechend entsorgt werden.

 

 

Koch_klein

Sehr zur Freude aller wurde mittags der Grill angeworfen undGrill_klein dadurch der Energiespeicher der Helfer wieder gefüllt. Um das möglich zu machen, gab es natürlich auch noch eine Koch-Gruppe. Hier ging es nicht nur darum, für die eigenen Mitarbeiter zu schnipseln und zu schälen, sondern auch noch für die Gäste, die sich für die Mittagspause angekündigt hatten. Ein Dutzend Bewohner der Wohngruppen der Lebenshilfe statteten den Ministeriumsmitarbeitern einen Besuch ab, somit galt es 40 hungrige Personen zu bewirten. Der Clou: Der Grillmeister ist Vegetarier! Machte ihm aber nichts aus. Danach musste alles wieder aufgeräumt und gespült werden, zum Glück steht man nicht jeden Tag für so viele Gäste in der Küche…

Schleif_kleinViel „Staub“ wurde bei der Schleif Gruppe aufgewirbelt: Hier ging es darum, alten Bierzeltgarnituren zu neuem Glanz zu verhelfen. Dafür mussten sie von einem Teil der Gruppe erst einmal gesäubert und abgeschliffen werden. Schleif2_kleinGlücklicherweise trugen alle Arbeitskleidung, denn die feinen Holzpartikel bedeckten alles, was in der Nähe war. Nachdem die Bänke dadurch gut vorbereitet waren, griff der andere Teil der Gruppe zu Pinsel und Farbtopf und verpasste ihnen eine neue Lackschicht. Ergebnis: Die Bänke sahen aus wie neu!
Fazit von Frau Weisslein, die am Ende alle noch mit Schokolade verwöhnt hat: „Es ist unglaublich toll, dass wir das alles an einem Tag geschafft haben, das setzt unglaublich viel Arbeitskraft frei, wir hätten das alles nach und nach machen müssen. Vielen herzlichen Dank an das Team des Bundesfinanzministeriums, das uns mit so viel Manpower unterstützt und allen, auch unseren Bewohnern, damit einen großen Gefallen getan hat.

 

 

alle_klein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionstag der Katholischen Theresienschule

17.07.2017 - Berlin

20170717_123122„Heute ein Engel“ – Aktionstag der Katholischen Theresienschule

Über 500 Schüler und Schülerinnen der Katholischen Theresienschule tauschten am Montag, den 17. Juli ihre Schultasche gegen Engelsflügel. Für einen Tag schlüpften sie in die Rolle sozialer HelferInnen und leisteten einen Dienst am Menschen oder an der Allgemeinheit.

Unter dem Motto „Heute ein Engel“ standen sie hilfsbedürftigen Menschen zur Seite oder unterstützten gemeinnützige ökologische Vorhaben. Die Stiftung Gute-Tat organisierte in Zusammenarbeit mit der Schule über 50 soziale Projekte in verschiedenen Bezirken der Stadt, in denen die Schüler sich engagieren konnten. Von der Pflege der Grünflächen auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee über die Begleitung eines Grillfests und eines Ausfluges in der Sozialstation bis hin zum Besuch von Senioren und Menschen mit Behinderung, die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten war groß.

Bei einemProjekt wurden die Kinder sogar von Unternehmensmitarbeitern unterstützt: Beim Einsatz in der „Alten Fasanerie“ in Lübars, bei dem es darum ging, einen Tag lang – im wahrsten Sinne des Wortes – in die Landwirtschaft reinzuschnuppern.

Ein fünfköpfiges Team der Firma Index Internet GmbH unterstützte die Schüler beim Ausmisten, Unkrautzupfen und (weniger geruchsintensiv) beim Anlegen eines Barfußpfades.

Die Schüler und Schülerinnen waren klassenübergreifend begeistert und berichteten danach von ihren Erfahrungen. Hier das Feedback einiger Siebtklässler:
“Ich fand es klasse, dass man zusammen gearbeitet hat und als Klasse  viel Spaß hatte.
“Es war sehr anstrengend, aber auch manchmal lustig. Am Ende zu sehen, was man geschafft hat, war schön.”
“Es war gut, dass man mit der Klasse auch mal etwas anderes gemacht hat und den Leuten vor Ort helfen konnte und man sich am Ende über das Ergebnis freuen konnte.”
“Der Engeltag hat Spaß gemacht, da man viele Sachen gemacht hat, die man sonst nicht macht.”
” Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen auch über Kleinigkeiten freuen, wenn ihnen geholfen wird.”
“Es war am Anfang etwas schwer, sich mit den Leuten zu unterhalten und ich dachte, dass wir gar nicht mehr hinbekommen. Doch nach eine Weile wurde s sehr herzlich und wir haben viele spannende Unterhaltungen geführt. ich fand es besonders schön als eine ältere Frau angefangen hat, mit mir zu reden und sie hat sehr spannende Sachen erzählt.”
“Ich finde es war eine gute Idee, zu dem Stift zu gehen. Ich habe erfahren, dass auch in einem Altersheim Fröhlichkeit herrschen kann.”
“Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es toll ist, mit Menschen, die nur selten Besuch bekommen, die  aufgrund einer Krankheit oder ihres körperlichen Befindens oder schlicht weil das Alter sie erwischt hat, Zeit zu verbringen und ihnen ein Lächeln oder zumindest eine Beschäftigung zu geben.”
“Der Engeltag war eine sehr schöne Aktion, da es schön war, anderen zu helfen. Außerdem hat dieser Tag auch viel Spaß gemacht.”

Bei den älteren Kindern/Jugendlichen ging die Begeisterung noch ein wenig weiter: Sie fanden den Tag zwar auch schön, wünschen sich aber zusätzliches ein längerfristiges Engagement.

Von Seiten der Organisationen, bei denen die Schüler und Schülerinnen eingesetzt wurden, kam auch durchwegs positives Feedback:
” Der „Tag der Engel“ war sehr gut. Meine Mitarbeiter/innen berichteten, dass ihre Schüler Freude hatten, es gut mitgemacht haben und den Tag gut fanden. Die Senioren hatten mit der „Generation“ auch Spaß. Danke dass Ihre „Engel“ Abwechslung auf einer anderen Ebene zu unseren Senioren gebracht haben.”
” Der Engeltag war sehr schön, die Schüler/innen und zwei Lehrer/innen haben uns sehr im Garten geholfen. Sie haben fleißig Unkraut gezupft und die Beete vom Wildwuchs befreit.  Sie waren sehr fleißig. Die Schüler waren sehr engagiert und motiviert.”
“Die Kollegen waren sehr erfreut über die Einsatzbereitschaft und den Enthusiasmus der „Engel“. Sie zeigten großes Interesse für die Arbeit und waren sehr engagiert. Von uns also ein ganz klares Lob für Ihr Projekt und ganz besonders für die Schüler! Im Wiederholungsfall wären wir sehr gern als Einsatzort wieder dabei.”

Abschließend noch ein kurzer Bericht von Seiten einer Organisation:

“Am 17. Juli besuchten uns gleich eine ganze Klasse der Katholischen  Theresienschule, um Engel für unsere Klienten und uns zu sein. Wir, die Delphin-Werkstätten, sind eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen und gehören zum Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Nach einer kleinen Einführung für alle Schülerinnen und Schüler über unsere Tätigkeiten hier am Standort in Berlin-Buchholz wurden die Schüler in die verschiedenen Gruppen gelost. So kam es in den Abteilungen Hauswirtschaft, Küche, Industriemontage, Konfektionierung, Lebensmittelkonfektionierung, Versand, Lager und Garten-und Landschaftsbau zu den ersten Begegnungen. Gemeinsam wurde an den jeweiligen Aufträgen der Gruppe gearbeitet, so dass die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Tätigkeiten gewinnen konnten, sie selbst helfen konnten – aber auch ihnen durch unsere Klienten Hilfe bekamen.

Die Hauswirtschaftsgruppe backte zusammen mit der Küchengruppe viel Kuchen, welcher dann in den Feedbackrunden vernascht wurde. Der Tag verging wie im Fluge und ich denke, dass er für beide Seiten eine interessante Erfahrung war, bei dem eventuell vorhandene Vorurteile durch gemeinsames Arbeiten und Gespräche abgebaut werden konnten.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal sehr bei der ganzen Klasse bedanken. Ebenso bedanken wir bei der Stiftung Gute-Tat, besonders bei Frau Bera, für die sehr gute Koordination des Tages.”

 

 

 

Berliner Freiwilligentag

08.09.2017 - Berlin

Berliner Freiwilligentag: Mit anpacken für mehr Engagement in unserer Stadt!

Einladung zum Aktionstag am 8. und 9. September 2017

Postkarte_I_Like_FWT verkl 550pxEinen Tag lang mit anpacken, sich für die gute Sache engagieren und erleben, wie viel Spaß ehrenamtliches Engagement macht – dafür steht jedes Jahr der Berliner Freiwilligentag. Am 8. und 9. September 2017 ist es wieder soweit: Soziale Organisationen in der ganzen Stadt öffnen ihre Türen und laden dazu ein, sich für Mitmenschen zu engagieren, gemeinsam Neues schaffen und sich für den eigenen Kiez zu engagieren. Die Vielfalt der Mitmach-Aktionen ist riesig und in jedem Bezirk ist etwas Spannendes dabei. Schon jetzt wurden über 160 Aktionen angemeldet und es werden noch mehr.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Politik beteiligen sich an Aktionen und zeigen damit, welche Bedeutung bürgerschaftliches Engagement für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft hat. Über unsere Ehrenamtssuche und über die Seite www.freiwilligentag.berlin können Interessierte gezielt nach Aktionen suchen und sich auch gleich anmelden oder selbst eine Aktion anbieten.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind an beiden Tagen herzlich eingeladen, Mitmach-Aktionen bei gemeinnützigen Organisationen zu besuchen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu spannenden Projekten und Initiativen.

 

Gute-Tat beim ersten Hamburger IRONMAN

13.08.2017 - Hamburg

20170813_213531Mit knapp 40 Freiwilligen der Stiftung Gute-Tat waren wir am 13. August hautnah beim ersten Hamburger IRONMAN dabei. Als Fundraising-Aktion für die Stiftung hatten sich die Helfer bereit erklärt, ihren Helferbonus zu spenden. Ihre Aufgabe an diesem Tag war es, als sogenannte Finishline Catcher, die im Ziel eintreffenden Athleten in Empfang zu nehmen und sie in den Athleten-Garten zu führen, wo sie sich nach dem Rennen regenerieren konnten.

Mit viel Spaß, schönen und vor allem beeindruckenden Begegnungen mit den Athleten und oftmals einem breiten Lächeln im Gesicht verging der Einsatztag wie im Fluge. Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein riesiges Lob aussprechen und vielen Dank sagen. Vielen Dank an alle Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz, die gute Laune, das schöne Feedback und dafür, dass Ihr uns Euren Helferbonus gespendet habt. Ihr ward ein spitzen Team!

Wir freuen uns auf den nächsten IRONMAN zusammen mit Euch!

Einladung zum OE-Forum

11.10.2017 - Hamburg

Generationenwechsel & Nachfolge

Im Rahmen der Hamburger Stiftungstage veranstaltet die Stiftung Gute-Tat zusammen mit der Schmid Stiftung aus Heidelberg ein Organisationsentwicklungs-Forum zum Thema „Generationenwechsel & Nachfolge“.

Jede Organisation kommt irgendwann an diesen Punkt: Der Gründer oder die Gründerin bzw. das Gründungsteam wird ausscheiden. Welcher Grund auch immer hinter dieser Veränderung steht, es kommen auf die Organisation einige Herausforderungen zu. Nachfolger müssen gefunden und vorbereitet werden, Führungsstrukturen (neu-) etabliert werden, das Team muss in die Veränderung mitgenommen werden und auch in der Umwelt der Organisation muss der Wandel gut verankert sein.

Haben Sie eine Fragestellung wie:

  • —  Wie finden wir einen geeigneten Nachfolger bzw. ein passendes Nachfolgemodell?
  • —  Wie kann der Übergang vorbereitet werden?
  • —  Wie können alle Anspruchsgruppen gut mitgenommen werden?
  • —  Wie können die Gründerkultur und die neue Strategie miteinander vereinbart werden?

Diesen und anderen Fragen gehen wir nach einem Impulsvortrag anhand von Beispielen aus Ihrer täglichen Praxis nach. Sie können Ihr Anliegen oder Ihre Herausforderungen, die Sie gerne in Angriff nehmen möchten, einbringen. Mit Begleitung erfahrener Organisationsberater erarbeiten Sie in Kleingruppen Lösungsimpulse für die mitgebrachten Themen.

Veranstaltungszeit: Mittwoch, 11. Oktober 2017 9.00 – 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Stiftung Gute-Tat Standort Hamburg, Hans-Henny-Jahnn-Weg 53, 22085 Hamburg

Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt 60,00 € (auf Kostendeckung kalkuliert). In diesem Preis enthalten sind Teilnahme und Verpflegung vor Ort.

Anmeldeschluss ist der 27. September 2017.
Hier finden Sie die Ausschreibung und das Anmeldeformular.

 

Woche der seelischen Gesundheit

09.10.2017 - München

Montag, 9. Oktober | 17.30 bis 21.30 Uhr

Workshop

Ort: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Birgit Sturm, freiberufliche Transformationsberaterin, die viele Organisationen, Führungskräfte und Betroffene in Veränderungssituationen beraten und begleitet hat.

Fit4Change – Veränderungen als Chanche

Veränderungen sind ein immer wiederkehrender Teil unseres Lebens, aber dennoch nicht immer willkommen. Oft werden wir mit ungewollten Veränderungen konfrontiert, die eine große Herausforderung für uns sind. Wenn es uns gelingt, solche Situationen gut zu bewältigen, können wir daran wachsen und gereift daraus hervorgehen.

In diesem interaktiven Workshop stärken Sie Ihre Fähigkeit im Umgang mit ungewollten Veränderungen anhand von hilfreichen Modellen und Methoden, die Sie auf Ihre persönliche Situation bzw. Erfahrungen praktisch anwenden können.

Kosten: 20,- €

Anmeldung bis 22. September: muenchen@gute-tat.de

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Dienstag, 17. Oktober | 17:30 – 19:00 Uhr

Ort: Heilpraxis, Humboldstr. 12, 81543 München

Referentin: Monica Fauss

Bewusst im Hier und Jetzt – Einführung in die Meditation

Wollen Sie Meditation kennenlernen und im eigenen Alltag nutzen? In diesem Einführungsworkshop mit praktischen Übungen erhalten Sie Anregungen und Tipps für die eigene Praxis. Meditation fördert die Konzentration und die Leistungsfähigkeit und verhilft zur Ruhe und Ausgeglichenheit von Körper und Seele.

Es gibt zahlreiche Meditationsformen, wir beschäftigen uns mit der Achtsamkeitsmeditation im Stillen Sitzen und Gehen.

Der Workshop ist kostenlos (Spenden erwünscht)

Anmeldung bis 10. Oktober: muenchen@gute-tat.de

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Donnerstag, 19. Oktober | 18.00 – 19.30 Uhr

Ort: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Rita Klemmayer, Coach, Supervisorin, Psychotherapeutin, Theologin

Blickwechsel – Resilienzkräfte

Flüchtlinge haben viel geleistet, bevor sie bei uns angekommen sind. Sie haben lebensverändernde Entscheidungen getroffen, Vertrautes und Geliebtes, wie Familie, FreundInnen und ein vertrautes Umfeld verlassen. Sie mussten sich mit Gefahren auseinandersetzen und die Hoffnung aufrecht halten, dass sie irgendwann in Sicherheit sind. Um all das durchzustehen mussten sie ihre Widerstandskräfte/Resilienzen einsetzen und weiterentwickeln. Wenn wir im Umgang mit Flüchtlingen unseren Blick auf die Kraft der Resilienz fokussieren, können wir die Menschen besser unterstützen, weil wir sie in Ihren Stärken sehen und fördern, in denen Sie uns häufig überlegen sind. Darauf aufbauend können wir gemeinsam mit ihnen Perspektiven entwickeln, die ihnen entsprechen.

Kosten: 5,- €,

Anmeldung bis 5. Oktober: muenchen@gute-tat.de

Euler Hermes packt’s an

14.07.2017 - Hamburg

Nach tagelangem Regen strahlt an diesem Tag endlich die Sonne. Es sind also beste Bedingungen für einen Social Day. An diesem Tag tauschen knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Euler Hermes ihren Schreibtisch gegen Malerpinsel, Gartenhandschuhe und Werkzeug, um einigen gemeinnützigen Einrichtungen in Hamburg etwas Gutes zu tun.

SD_14072017_KS_02Ab 11:30 Uhr geht es los: drei Teams starten von der Zentrale aus und machen sich auf den Weg zu ihren Einsatzorten. Das erste Team hat den weitesten Weg vor sich: Sie fahren nach Rissen zum Kinderhospiz Sternbrücke, wo an diesem Tag Gartenarbeiten auf dem Plan stehen. Begrüßt werden Sie von Iris Jung, der Hausleitung, und den Gärtnern, die sich sehr über die Unterstützung freuen. Das Kinderhospiz Sternbrücke hilft seit 2003 lebensbegrenzt erkrankten Kindern, Jugend-lichen und, seit der Eröffnung des Jugendhospizes im Jahr 2010, auch jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren, zusammen mit ihren Angehörigen einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen.

SD_14072017_KS_04Auf die Helferinnen und Helfer warten verschiedene Aufgaben: Im Innenhof gilt es unter den kritischen Blicken zweier Mini-Schweine Unkraut zu jäten und Tannenzapfen zu sammeln, die sich zahlreich verteilt haben. Zwei Teilnehmer haben die Aufgabe bekommen, sich um die Rasenflächen zu kümmern und diese zu mähen, und zwar von Hand. So anstrengend diese Aufgabe auch ist, die Begeisterung ist groß, sodass einer sogar zugibt, gern sämtliche Rasenflächen mähen zu wollen. Derweil arbeiten zwei Helferinnen mit Feingefühl im Erinnerungsgarten, wo die Gedenklichter von Unkraut befreit werden sollen und gereinigt werden müssen. Außerdem steht Heckenschneiden auf dem Programm. Das Team ist so schnell, dass sie sogar eine Stunde vor dem geplanten Ende mit ihren Aufgaben fertig sind. Aber da haben die Gärtner schon eine neue Idee: Zum Endspurt werden Gehwege und deren Begrenzungen in Angriff genommen. Bei der Abschlussrunde heißt es dann, es habe Spaß gemacht, auch wenn die Thematik einen nachdenklich stimmt.

Das zweite Team hat es nicht sehr weit und kann zu Fuß zu seinem Einsatzort laufen. Sie helfen heute in einer Folgeunterkunft für Geflüchtete und Obdachlose von Fördern & Wohnen. Fördern und Wohnen gibt obdach- und wohnungslosen Menschen ein Dach über dem Kopf und hilft ihnen, wieder Fuß zu fassen. Flüchtlinge und Asylbewerber finden hier ebenso eine Bleibe auf Zeit wie Menschen aus Hamburg. Senioren und Menschen, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben, können bei f & w auf Dauer wohnen. Für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen bietet f & w Wohnung und Teilhabe. Die Unterkunft in der Sibeliusstraße ist eine sogenannte Folgeunterkunft. Hier wohnen in 43 abgeschlossenen Wohnungen bis zu 232 Menschen, meist Familien, die als Zuwanderer zu uns gekommen sind. Die größte Gruppe stellen Flüchtlinge aus Afghanistan sowie eine zunehmende Gruppe von Hamburger Wohnungslosen: viele von ihnen wiederum mit Migrationshintergrund.

Vor Ort gilt es, in vier Häusern die Eingangsflure zu gestalten. Im Vorwege haben die Bewohner sich als Thema die vier Elemente ausgesucht, die nun in den Hauseingängen als Motive dienen. In Haus 14 ist das Thema „Luft“ vorgegeben und im Laufe des Tages finden Wolken, Schmetterlinge und Vögel als Motive einen Platz an den Wänden. Ein Haus weiter im Eingang 16 steht das Element „Wasser“ im Vordergrund und neben giftgrünen Kelp-Pflanzen sind Fische und Tintenfische zu entdecken. Im Haus 18 entsteht derweil ein ganzer Wald aus Bäumen, Blättern und Vögeln. Hier spiegelt sich das Element „Erde“ wieder. Übrig bleibt als Thema nur noch „Feuer“, das sich in Haus 20 nur mit viel Phantasie wiederfindet. Eine große Sonne und Dino-saurier schmücken hier die Wände. Zum Malen kommen im Laufe des Tages auch einige Be-wohner dazu, die von der Aktion so begeistert sind, dass sie gern die Flure in allen Stockwerken gestalten möchten und überlegen in den kommenden Wochen, einfach weiter zu machen. Auch die Helferinnen und Helfer haben Spaß bei ihrem Einsatz und kommen so gut voran, dass zum Ende des Nachmittags alle Flute tatsächlich fertig sind. Mit einem riesigen Dankeschön wird das Team von der Einrichtungsleitung verabschiedet, die im Nachhinein immer wieder den Kopf schüttelt und begeistert erklärt, sie hätte nicht gedacht, dass wir das alles schaffen.

SD_14072017_VK_09_kleinDas dritte Team hat sich zur Villa Kunterbunt, einem Aktivspielplatz, aufgemacht. Hier werden im Laufe des Nachmittags ein Hochbeet gebaut, das Gelände von Gestrüpp befreit und Hecken und Büsche zurück geschnitten. Aber auch hier steht Rasen mähen auf dem Plan. In der Villa Kunterbunt in Hamburg Steilshoop werden Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren im offenen Bereich betreut. Das heißt Kinder können im Rahmen der Öffnungszeiten ohne Anmeldung kommen und gehen . Sie werden von drei Erziehern mit langjähriger Erfahrung in der Aktivspielplatzarbeit betreut und in ihrer Persönlichkeitsent-wicklung gefördert. Aber auch mit Essen versorgt, wenn es zu Hause kein Mittag gibt.

SD_14072017_VK_19_kleinBei schönstem Wetter legen die fleißigen Helferinnen und Helfer los und kommen den Nachmittag über gut voran. Rasen wird ausgestochen, Kaninchenzaun gezogen und Erde geschaufelt. Auch ein paar Pflanzen für das Hochbeet stehen schon parat. Später tauchen auch einige Kinder auf, die interessiert schauen, was die Erwachsenen auf „ihrem“ Spielplatz anstellen. Der Nachmittag vergeht wie im Fluge und zum Schluss gibt es ein riesiges Dankeschön vom Team der Villa Kunterbunt.

Alles in allem ein gelungener Tag für alle Beteiligten, für die Gemeinnützigen und alle Helferinnen und Helfer.

 

 

 

 

Praxisgespräch

18.07.2017 - Berlin

Social Media und Digitalisierung

Praxisgespräch_YouvoIn Kooperation mit der Plattform für ehrenamtlich engagierte Kreative und Programmierer Youvo hat die Stiftung Gute-Tat zum zweiten Mal ein Praxisgespräch zum Thema Social Media durchgeführt. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf den Chancen und Risiken des digitalen Wandels. Insbesondere für soziale Initiativen schlummert hier großes Potential, aber man hat sich auch leicht verrannt und kann potentiell unendlichen Arbeitsaufwand investieren ohne konkreten Nutzen. Was ist Hype, was ist umsetzbar – und wer kann bei der Umsetzung helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen? Was ist „muss“ und was kann weg?

Wir bedanken uns bei den Referentinnen Paula und Anne.