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Gute-Tat beim ersten Hamburger IRONMAN

13.08.2017 - Hamburg

20170813_213531Mit knapp 40 Freiwilligen der Stiftung Gute-Tat waren wir am 13. August hautnah beim ersten Hamburger IRONMAN dabei. Als Fundraising-Aktion für die Stiftung hatten sich die Helfer bereit erklärt, ihren Helferbonus zu spenden. Ihre Aufgabe an diesem Tag war es, als sogenannte Finishline Catcher, die im Ziel eintreffenden Athleten in Empfang zu nehmen und sie in den Athleten-Garten zu führen, wo sie sich nach dem Rennen regenerieren konnten.

Mit viel Spaß, schönen und vor allem beeindruckenden Begegnungen mit den Athleten und oftmals einem breiten Lächeln im Gesicht verging der Einsatztag wie im Fluge. Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein riesiges Lob aussprechen und vielen Dank sagen. Vielen Dank an alle Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz, die gute Laune, das schöne Feedback und dafür, dass Ihr uns Euren Helferbonus gespendet habt. Ihr ward ein spitzen Team!

Wir freuen uns auf den nächsten IRONMAN zusammen mit Euch!

Einladung zum OE-Forum

11.10.2017 - Hamburg

Generationenwechsel & Nachfolge

Im Rahmen der Hamburger Stiftungstage veranstaltet die Stiftung Gute-Tat zusammen mit der Schmid Stiftung aus Heidelberg ein Organisationsentwicklungs-Forum zum Thema „Generationenwechsel & Nachfolge“.

Jede Organisation kommt irgendwann an diesen Punkt: Der Gründer oder die Gründerin bzw. das Gründungsteam wird ausscheiden. Welcher Grund auch immer hinter dieser Veränderung steht, es kommen auf die Organisation einige Herausforderungen zu. Nachfolger müssen gefunden und vorbereitet werden, Führungsstrukturen (neu-) etabliert werden, das Team muss in die Veränderung mitgenommen werden und auch in der Umwelt der Organisation muss der Wandel gut verankert sein.

Haben Sie eine Fragestellung wie:

  • —  Wie finden wir einen geeigneten Nachfolger bzw. ein passendes Nachfolgemodell?
  • —  Wie kann der Übergang vorbereitet werden?
  • —  Wie können alle Anspruchsgruppen gut mitgenommen werden?
  • —  Wie können die Gründerkultur und die neue Strategie miteinander vereinbart werden?

Diesen und anderen Fragen gehen wir nach einem Impulsvortrag anhand von Beispielen aus Ihrer täglichen Praxis nach. Sie können Ihr Anliegen oder Ihre Herausforderungen, die Sie gerne in Angriff nehmen möchten, einbringen. Mit Begleitung erfahrener Organisationsberater erarbeiten Sie in Kleingruppen Lösungsimpulse für die mitgebrachten Themen.

Veranstaltungszeit: Mittwoch, 11. Oktober 2017 9.00 – 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Stiftung Gute-Tat Standort Hamburg, Hans-Henny-Jahnn-Weg 53, 22085 Hamburg

Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt 60,00 € (auf Kostendeckung kalkuliert). In diesem Preis enthalten sind Teilnahme und Verpflegung vor Ort.

Anmeldeschluss ist der 27. September 2017.
Hier finden Sie die Ausschreibung und das Anmeldeformular.

 

Woche der seelischen Gesundheit

09.10.2017 - München

Montag, 9. Oktober | 17.30 bis 21.30 Uhr

Workshop

Ort: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Birgit Sturm, freiberufliche Transformationsberaterin, die viele Organisationen, Führungskräfte und Betroffene in Veränderungssituationen beraten und begleitet hat.

Fit4Change – Veränderungen als Chanche

Veränderungen sind ein immer wiederkehrender Teil unseres Lebens, aber dennoch nicht immer willkommen. Oft werden wir mit ungewollten Veränderungen konfrontiert, die eine große Herausforderung für uns sind. Wenn es uns gelingt, solche Situationen gut zu bewältigen, können wir daran wachsen und gereift daraus hervorgehen.

In diesem interaktiven Workshop stärken Sie Ihre Fähigkeit im Umgang mit ungewollten Veränderungen anhand von hilfreichen Modellen und Methoden, die Sie auf Ihre persönliche Situation bzw. Erfahrungen praktisch anwenden können.

Kosten: 20,- €

Anmeldung bis 22. September: muenchen@gute-tat.de

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Dienstag, 17. Oktober | 17:30 – 19:00 Uhr

Ort: Heilpraxis, Humboldstr. 12, 81543 München

Referentin: Monica Fauss

Bewusst im Hier und Jetzt – Einführung in die Meditation

Wollen Sie Meditation kennenlernen und im eigenen Alltag nutzen? In diesem Einführungsworkshop mit praktischen Übungen erhalten Sie Anregungen und Tipps für die eigene Praxis. Meditation fördert die Konzentration und die Leistungsfähigkeit und verhilft zur Ruhe und Ausgeglichenheit von Körper und Seele.

Es gibt zahlreiche Meditationsformen, wir beschäftigen uns mit der Achtsamkeitsmeditation im Stillen Sitzen und Gehen.

Der Workshop ist kostenlos (Spenden erwünscht)

Anmeldung bis 10. Oktober: muenchen@gute-tat.de

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Donnerstag, 19. Oktober | 18.00 – 19.30 Uhr

Ort: Stiftung Gute-Tat, Ridlerstr. 31 d, 80339 München

Referentin: Rita Klemmayer, Coach, Supervisorin, Psychotherapeutin, Theologin

Blickwechsel – Resilienzkräfte

Flüchtlinge haben viel geleistet, bevor sie bei uns angekommen sind. Sie haben lebensverändernde Entscheidungen getroffen, Vertrautes und Geliebtes, wie Familie, FreundInnen und ein vertrautes Umfeld verlassen. Sie mussten sich mit Gefahren auseinandersetzen und die Hoffnung aufrecht halten, dass sie irgendwann in Sicherheit sind. Um all das durchzustehen mussten sie ihre Widerstandskräfte/Resilienzen einsetzen und weiterentwickeln. Wenn wir im Umgang mit Flüchtlingen unseren Blick auf die Kraft der Resilienz fokussieren, können wir die Menschen besser unterstützen, weil wir sie in Ihren Stärken sehen und fördern, in denen Sie uns häufig überlegen sind. Darauf aufbauend können wir gemeinsam mit ihnen Perspektiven entwickeln, die ihnen entsprechen.

Kosten: 5,- €,

Anmeldung bis 5. Oktober: muenchen@gute-tat.de

Euler Hermes packt’s an

14.07.2017 - Hamburg

Nach tagelangem Regen strahlt an diesem Tag endlich die Sonne. Es sind also beste Bedingungen für einen Social Day. An diesem Tag tauschen knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Euler Hermes ihren Schreibtisch gegen Malerpinsel, Gartenhandschuhe und Werkzeug, um einigen gemeinnützigen Einrichtungen in Hamburg etwas Gutes zu tun.

SD_14072017_KS_02Ab 11:30 Uhr geht es los: drei Teams starten von der Zentrale aus und machen sich auf den Weg zu ihren Einsatzorten. Das erste Team hat den weitesten Weg vor sich: Sie fahren nach Rissen zum Kinderhospiz Sternbrücke, wo an diesem Tag Gartenarbeiten auf dem Plan stehen. Begrüßt werden Sie von Iris Jung, der Hausleitung, und den Gärtnern, die sich sehr über die Unterstützung freuen. Das Kinderhospiz Sternbrücke hilft seit 2003 lebensbegrenzt erkrankten Kindern, Jugend-lichen und, seit der Eröffnung des Jugendhospizes im Jahr 2010, auch jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren, zusammen mit ihren Angehörigen einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen.

SD_14072017_KS_04Auf die Helferinnen und Helfer warten verschiedene Aufgaben: Im Innenhof gilt es unter den kritischen Blicken zweier Mini-Schweine Unkraut zu jäten und Tannenzapfen zu sammeln, die sich zahlreich verteilt haben. Zwei Teilnehmer haben die Aufgabe bekommen, sich um die Rasenflächen zu kümmern und diese zu mähen, und zwar von Hand. So anstrengend diese Aufgabe auch ist, die Begeisterung ist groß, sodass einer sogar zugibt, gern sämtliche Rasenflächen mähen zu wollen. Derweil arbeiten zwei Helferinnen mit Feingefühl im Erinnerungsgarten, wo die Gedenklichter von Unkraut befreit werden sollen und gereinigt werden müssen. Außerdem steht Heckenschneiden auf dem Programm. Das Team ist so schnell, dass sie sogar eine Stunde vor dem geplanten Ende mit ihren Aufgaben fertig sind. Aber da haben die Gärtner schon eine neue Idee: Zum Endspurt werden Gehwege und deren Begrenzungen in Angriff genommen. Bei der Abschlussrunde heißt es dann, es habe Spaß gemacht, auch wenn die Thematik einen nachdenklich stimmt.

Das zweite Team hat es nicht sehr weit und kann zu Fuß zu seinem Einsatzort laufen. Sie helfen heute in einer Folgeunterkunft für Geflüchtete und Obdachlose von Fördern & Wohnen. Fördern und Wohnen gibt obdach- und wohnungslosen Menschen ein Dach über dem Kopf und hilft ihnen, wieder Fuß zu fassen. Flüchtlinge und Asylbewerber finden hier ebenso eine Bleibe auf Zeit wie Menschen aus Hamburg. Senioren und Menschen, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben, können bei f & w auf Dauer wohnen. Für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen bietet f & w Wohnung und Teilhabe. Die Unterkunft in der Sibeliusstraße ist eine sogenannte Folgeunterkunft. Hier wohnen in 43 abgeschlossenen Wohnungen bis zu 232 Menschen, meist Familien, die als Zuwanderer zu uns gekommen sind. Die größte Gruppe stellen Flüchtlinge aus Afghanistan sowie eine zunehmende Gruppe von Hamburger Wohnungslosen: viele von ihnen wiederum mit Migrationshintergrund.

Vor Ort gilt es, in vier Häusern die Eingangsflure zu gestalten. Im Vorwege haben die Bewohner sich als Thema die vier Elemente ausgesucht, die nun in den Hauseingängen als Motive dienen. In Haus 14 ist das Thema „Luft“ vorgegeben und im Laufe des Tages finden Wolken, Schmetterlinge und Vögel als Motive einen Platz an den Wänden. Ein Haus weiter im Eingang 16 steht das Element „Wasser“ im Vordergrund und neben giftgrünen Kelp-Pflanzen sind Fische und Tintenfische zu entdecken. Im Haus 18 entsteht derweil ein ganzer Wald aus Bäumen, Blättern und Vögeln. Hier spiegelt sich das Element „Erde“ wieder. Übrig bleibt als Thema nur noch „Feuer“, das sich in Haus 20 nur mit viel Phantasie wiederfindet. Eine große Sonne und Dino-saurier schmücken hier die Wände. Zum Malen kommen im Laufe des Tages auch einige Be-wohner dazu, die von der Aktion so begeistert sind, dass sie gern die Flure in allen Stockwerken gestalten möchten und überlegen in den kommenden Wochen, einfach weiter zu machen. Auch die Helferinnen und Helfer haben Spaß bei ihrem Einsatz und kommen so gut voran, dass zum Ende des Nachmittags alle Flute tatsächlich fertig sind. Mit einem riesigen Dankeschön wird das Team von der Einrichtungsleitung verabschiedet, die im Nachhinein immer wieder den Kopf schüttelt und begeistert erklärt, sie hätte nicht gedacht, dass wir das alles schaffen.

SD_14072017_VK_09_kleinDas dritte Team hat sich zur Villa Kunterbunt, einem Aktivspielplatz, aufgemacht. Hier werden im Laufe des Nachmittags ein Hochbeet gebaut, das Gelände von Gestrüpp befreit und Hecken und Büsche zurück geschnitten. Aber auch hier steht Rasen mähen auf dem Plan. In der Villa Kunterbunt in Hamburg Steilshoop werden Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren im offenen Bereich betreut. Das heißt Kinder können im Rahmen der Öffnungszeiten ohne Anmeldung kommen und gehen . Sie werden von drei Erziehern mit langjähriger Erfahrung in der Aktivspielplatzarbeit betreut und in ihrer Persönlichkeitsent-wicklung gefördert. Aber auch mit Essen versorgt, wenn es zu Hause kein Mittag gibt.

SD_14072017_VK_19_kleinBei schönstem Wetter legen die fleißigen Helferinnen und Helfer los und kommen den Nachmittag über gut voran. Rasen wird ausgestochen, Kaninchenzaun gezogen und Erde geschaufelt. Auch ein paar Pflanzen für das Hochbeet stehen schon parat. Später tauchen auch einige Kinder auf, die interessiert schauen, was die Erwachsenen auf „ihrem“ Spielplatz anstellen. Der Nachmittag vergeht wie im Fluge und zum Schluss gibt es ein riesiges Dankeschön vom Team der Villa Kunterbunt.

Alles in allem ein gelungener Tag für alle Beteiligten, für die Gemeinnützigen und alle Helferinnen und Helfer.

 

 

 

 

Praxisgespräch

18.07.2017 - Berlin

Social Media und Digitalisierung

Praxisgespräch_YouvoIn Kooperation mit der Plattform für ehrenamtlich engagierte Kreative und Programmierer Youvo hat die Stiftung Gute-Tat zum zweiten Mal ein Praxisgespräch zum Thema Social Media durchgeführt. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf den Chancen und Risiken des digitalen Wandels. Insbesondere für soziale Initiativen schlummert hier großes Potential, aber man hat sich auch leicht verrannt und kann potentiell unendlichen Arbeitsaufwand investieren ohne konkreten Nutzen. Was ist Hype, was ist umsetzbar – und wer kann bei der Umsetzung helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen? Was ist „muss“ und was kann weg?

Wir bedanken uns bei den Referentinnen Paula und Anne.

Praxisgespräch Stressmanagement

20.06.2017 - Berlin

StressUnter der Leitung von unserem Engel Ina Glüsing fand auch dieses Jahr wieder ein toller Workshop zu einem Personalthema statt. Dieses Jahr ging es um ein Thema, das wohl jeden von uns betrifft: Wie gehe ich mit Stress im Arbeitsalltag um – Was hilft? Welche Techniken gibt es und welche Hemmnisse gilt es zu überwinden? Und was ist eigentlich Stress? Inhalt des Workshops war unter anderem

  • Wie funktioniert Stress?
  • Brillenwechsel: neue Perspektiven einnehmen
  • Den inneren „Antreiber“ stoppen: innere Überzeugungen erkennen
  • Notfall-Plan: persönliche Stresssituationen meistern
  • Balance im Alltag: konzentriert und entspannt am Arbeitsplatz

10 engagierte MitarbeiterInnen aus sozialen Organisationen nahmen begeistert an dem Workshop teil. Die Stiftung Gute-Tat bedankt sich herzlich bei der Trainerin.

Schrauben statt schreiben

19.05.2017 - München

Für elf MitarbeiterInnen des Unternehmens BNP Paribas, einer globaltätigen Bank mit mehreren Tochtergesellschaften und Standorten in München, war Freitag, der 19. Mai 2017, kein gewöhnlicher Arbeitstag. Statt vom Schreibtisch aus Geldgeschäfte abzuwickeln, stand für sie soziales Engagement vor Ort auf dem Programm.

Das Unternehmen hatte über Gute-Tat nach einem Projekt für gemeinsames soziales Engagement an einem Social Day gesucht und kam so in Kontakt mit dem AWO Kreisverband München-Land. In der Klawotte in Unterhaching bestand Hilfsbedarf: Das Untergeschoss war einen Tag lang das Betätigungsfeld für das engagierte Team des Unternehmens. Kellerräume wurden leergeräumt, gespendete Artikel im Zwischenlager sortiert und Regale für die Ware aufgebaut. Gemeinsam haben sie geschraubt, gestapelt und geschleppt.

Bei dieser Gelegenheit erhielten die Bank-Mitarbeiter Einblick in das bewährte Prinzip der AWO-Klawotten. Engagierte Bürger spenden gut erhaltene Kleidung, Spielsachen, CDs sowie Tisch- und Bettwäsche, die von den ehrenamtlichen HelfernInnen der Klawotte sortiert und mit bezahlbaren und fairen Preisen ausgezeichnet und zum Verkauf angeboten werden. In den sogenannten Gebrauchtwarenhäusern kann sich jeder für wenig Geld mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Die Klawotten zählen zu den Erfolgsprojekten des AWO Kreisverbands München-Land. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich an den sieben Standorten im Landkreis und sorgen dafür, dass „der Laden läuft“.

Das Team von BNP Paribas hat mit viel Ausdauer und Kreativität Regalsysteme errichtet und Kleiderständer ohne Aufbauanleitung zusammengebaut. Jetzt herrscht wieder Ordnung im Keller. Die Klawotte-Leitung Gabriele Goltsios und ihre Ehrenamtlichen waren von der Einsatzfreude des Teams begeistert. Michael Germayer, Vorstand des AWO Kreisverbandes München-Land, bedankte sich herzlich bei allen für die tatkräftige Unterstützung. Germayer: „Der heutige Tag ist nicht nur ein Tag des gemeinsamen Arbeitens, sondern auch ein Tag, an dem Mitarbeiter aus der Wirtschaft mit denen aus dem sozialen Bereich ins Gespräch gekommen sind. Und Kommunikation ist uns wichtig.“

Klawotte

Garbe krempelt die Ärmel hoch – Social Day auf dem Kinderbauernhof

26.06.2017 - Hamburg

Was für ein Start in die Woche: Statt den Montag im Büro zu verbringen, treffen am 26. Juni alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Garbe Immobilien-Projekte GmbH gegen 9:30 Uhr auf dem Gelände des Kinderbauernhof Kirchdorf im Hamburger Süden ein. Gemeinsam möchten sie den Bauernhof unterstützen und eine neue Weide für Pferde und Ponys vorbereiten.

Der Kinderbauernhof Kirchdorf e.V. entstand 1987 aus der Initiative engagierter Eltern auf einer brachliegenden Freifläche in Kirchdorf. Er ist naturnaher Spielraum, soziales und interkulturelles Begegnungsfeld sowie ökologischer und schulergänzender Lernort. Die Kinder nutzen den Hof teilweise auf eigene Initiative, teilweise im Rahmen organisierter Gruppen. Jährlich besuchen über 20.000 Kinder und Erwachsene den Hof. Für den Großtierbestand hatte sich der Hof schon länger eine neue Weide gewünscht, die nicht nur Heukosten einspart sondern vor allem den Tieren etwas Abwechslung bringt.

SD_Garbe_Collage_1Begrüßt werden die motivierten Helferinnen und Helfer von Gerd Horn, dem Einrichtungsleiter, der ein wenig über den Kinderbauernhof, seine Entstehung, die Tiere und die Idee dieser fast 30 Jahre alten Einrichtung berichtet. Anschließend heißt es wieder in die Autos steigen, denn die Weide liegt ca. 5 Fahrtminuten entfernt. In Kolonne geht es hinter dem kleinen Hoftraktor hinterher, der gemächlich mit 25 km/h über die Straße tuckert. Am Ziel warten nicht nur der Blick auf den Deich mit seinen Schafen, sondern auch die verschiedenen Aufgaben. Zunächst sind die Ränder der Weide, die an zwei Seiten von einem Graben gesäumt wird, frei zu legen und der alte kaputte Zaun zu entfernen. Was sich so banal anhört, entpuppt sich als schwieriges Unterfangen, bei dem zunächst die Arbeitskleidung zu optimieren ist, da die Dornen sogar durch die Handschuhe stechen. Also wird sich behutsam voran getastet. Derweil bohren einige Helfer Löcher für den Weidezaun. Aber wo sind die Pfähle? Die liegen leider noch in Nenndorf und werden kurzerhand von Gerd Horn abgeholt. Die wohl dringendste Aufgabe ist die Errichtung eines Holzhäuschens, das später als Toilette dienen soll, aber auch als Lager für Material.

SD_Garbe_Collage_2Bei bestem Wetter geht die Arbeit schnell voran und nach kurzer Zeit sieht man schon die ersten Ergebnisse und auch die ersten roten Wangen. Zeit für die Mittagspause. Mittlerweile ist der Grill in Betrieb und die ersten Würstchen sind fertig. Bereits jetzt kommt die Frage nach weiteren Aufgaben auf. Gerd Horn erreicht die Weide als Antwort genau passend mit den abgeholten Pfählen. Jetzt kann es also mit dem Setzen des Weidezauns weiter gehen. So startet die zweite Arbeitsrunde und der Nachmittag vergeht wie im Fluge. „Ich hätte nicht vermutet, dass wir so schnell voran kommen und so viel schaffen“, bemerkt Gerd Horn und lobt die Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gegen 17:00 Uhr kommt der Einsatztag mit erschöpften aber zufriedenen Gesichtern zum Ende. Das Team wird mit einem riesigen Dankeschön verabschiedet. Ein schöner Start in die Woche für den Kinderbauernhof und die Mitarbeiter der Garbe Immobilien-Projekte GmbH.

Schülerpraktikum

29.06.2017 - München

Luca Taliercio

Luca TaliercioIch bin ein 15-jähriger Gymnasiast und absolviere ein einwöchiges Schülerpraktikum bei der Stiftung Gute-Tat.

Zu meinen Hobbys zähle ich Musik hören, Freunde treffen und hauptsächlich Sport zu treiben. Ich habe mich für ein Praktikum im sozialen Bereich entschieden, da ich unbedingt Leute unterstützen will, die es brauchen. Allein wenn man einen Blick in die Tageszeitung wirft, liest man von so vielen Menschen, die dringend Hilfe benötigen und sie auch verdienen. Über die Online-Datenbank der Stiftung Gute-Tat vermittle ich Freiwillige an Hilfsbedürftige und trage somit dazu bei, dass die Ehrenamtlichen und ihre Zielgruppe passgenau zusammen finden.

Ich finde es wichtig, aktiv zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme beizutragen, anstatt nur zuzuschauen.

Berliner Seniorenwoche

24.06.2017 - Berlin

Die Stiftung Gute-Tat auf der Eröffnungsveranstaltung der Berliner Seniorenwoche

IMG_1499Zum Auftakt der 43. Berliner Seniorenwoche präsentierten sich am Wochenende Organisationen der Senioren- und Freiwilligenarbeit auf dem Breitscheidplatz. Der Stand der Stiftung Gute-Tat fand regen Zulauf, zahlreiche Senioren und Seniorinnen schauten auf ihrem Rundgang durch die Buden auch hier vorbei und ließen sich u.a. die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements erklären. Stiftungsmitarbeiter (hier im Bild Lorenz Lauer) versorgten die Interessierten mit Informationsmaterial und tauschten sich mit ihnen aus. Unterstützt hat uns IMG_3423hierbei unser „Engel“ Nilay Okur (im Bild unten links), der wir an dieser Stelle nochmal danken wollen.

Mit mehr als 400 Veranstaltungen in den Bezirken findet die Seniorenwoche noch bis zum 5. Juli unter dem Motto „Älter werden im Kiez“ statt. Da der Anteil der Senioren in den kommenden Jahren weiter steigen wird, ist der Erhalt der Vielfalt und Infrastruktur im Kiez unabdingbar, betonte Elke Breitenbach (Die Linke), Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Für ältere Menschen ist es wichtig, die wichtigen Dinge des Alltags zu Fuß gut zu erreichen.

Mit einer Podiumsdiskussion zum Motto „Älter werden im Kiez“ im Käte-Tresenreuter-Haus in der Humboldtstraße 12 endet die Berliner Seniorenwoche am 5. Juli um 14 Uhr. Das kostenlose Programm ist in Bürgerämtern, Pflegestützpunkten, Bibliotheken und Stadtteilzentren erhältlich.

Infos auf https://seniorenwoche.berlin/