Allgemein

16. Gute-Tat Marktplatz

03.06.2022 16:25

Am 16. November 2022 fand der 16. Gute-Tat Marktplatz in Kooperation mit der IHK Berlin und der Handwerkskammer Berlin im Ludwig Erhard Haus statt. Vertreterinnen und Vertreter von 50 Berliner Wirtschaftsunternehmen und von 30 gemeinnützigen Organisationen kamen für zwei Stunden in anregender Atmosphäre zusammen, um 43 Vereinbarungen zu treffen, die in den folgenden Wochen und Monaten realisiert werden.

In Kürze finden Sie hier eine Bildergalerie

 

Benefizkonzert am 22.11.22 in der Philharmonie

03.06.2022 16:11

Klassikvergnügen – moderiert von Holger Wemhoff

Ein ganz besonderes Klassikvergnügen verspricht das Benefizkonzert der Stiftung Gute-Tat am 22. November im Kammermusiksaal der Philharmonie. So viele hochkarätige Stars stehen selten gemeinsam auf der Bühne – noch dazu für einen guten Zweck!

Holger Wemhoff führt entspannt durch einen kurzweiligen Abend, an dem Klassikstars einige ihrer ganz persönlichen Lieblingsstücke präsentieren.

Bereits zum zwölften Mal lädt die Stiftung Gute-Tat, langjähriger Initiator sozialen Engagements, zu einem mitreißenden Konzerterlebnis ein.

Höhepunkte dieses unkonventionellen Konzertereignisses sind mit der Sopranistin Mojca Erdmann, der Trompeterin Lucienne Renaudin Vary, dem Bratscher Nils Mönkemeyer, dem Pianisten William Youn, dem Geiger Virgil Boutellis-Taft und dem Pianisten Simon Haje garantiert.

Begleitet werden die Solisten vom Orchester Eroica Berlin unter der Leitung von Jakob Lehmann.

Eröffnet wird das Konzert traditionsgemäß vom Staats- und Domchor unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka.

Es erwartet Sie u.a. Musik von Mozart, Neruda, Schubert und Mendelssohn Bartholdy
Das genaue Programm finden Sie hier         

Mit dem Kauf Ihrer Karte tragen Sie dazu bei, dass sich die Stiftung Gute-Tat weiterhin für über 500 Projekte in Berlin einsetzen kann, die ehrenamtliche Hilfe benötigen. Mehr über die Aktivitäten der Stiftung erfahren Sie unter www.gute-tat.de

(Karten 24 – 54 Euro zzgl. Gebühren) unter 01806 – 999 0000 oder https://www.ticketmaster.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Projekt Engagement und Teilhabe

 

Inklusion durch Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement von Menschen mit Behinderung kann ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe sein. Doch so groß die Bereitschaft für mehr Inklusion vor allem bei sozialen Organisationen ist, so hoch und vielfältig sind teilweise nach wie vor die Hürden, um Engagement von Menschen mit Behinderung tatsächlich zu ermöglichen.

Unter Federführung der Lebenshilfe Berlin und gemeinsam mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg hat die Stiftung Gute-Tat deshalb das Projekt Engagement und Teilhabe umgesetzt.

Ziel des von der Aktion Mensch geförderten Projektes war es, Potentiale und Bedarfe der Organisationen und der Ehrenamtlichen zu identifizieren, Lösungsansätze zu prüfen und praktikable Handlungsempfehlungen zu geben. Die Laufzeit endete im Sommer 2022, die Ergebnisse werden aktuell aufbereitet und sollen anschließend nachhaltig zugänglich sein und auch langfristig wirken.

Entsprechend der jeweiligen Kernkompetenzen der Projektpartnerinnen waren auch die Rollen im Projektteam verteilt. Als Vermittlungsorganisation mit einem Netzwerk von rund 1.300 Berliner gemeinnützigen Organisationen und über 20 Jahren Erfahrung ist es uns auch nach dem offiziellen Ende des Projektes ein Anliegen, die Perspektive der potentiellen Einsatzstellen einzunehmen, deren Bedarfe und Anliegen in unser Netzwerk einzubringen und bei der Umsetzung ihrer Inklusionsvorhaben als Ansprech- bzw. Sparringspartnerin zu fungieren.

Für eine möglichst breite Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse potentieller Einsatzorte wurde 2020 bei der GETEQ – Gesellschaft für teilhabeorientiertes Qualitätsmanagement mbH eine Befragung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse Sie hier einsehen können. Hierzu hat im Dezember 2020 eine Online-Präsentation und eine anschließende Austauschrunde mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Organisationen sowie Inklusions-Expertinnen und -Experten stattgefunden. Die Ergebnisse und Diskussionspunkte haben wir in konkrete Arbeitspakete für unsere Projektarbeit umgewandelt und Stück für Stück umgesetzt.

Auf Grund der anhaltenden Pandemie und der einhergehenden Risiken und Einschränkungen lag der Schwerpunkt des Projektes auf der konzeptionellen Vorbereitung der Organisationen und weniger auf der praktischen Vorbereitung bzw. Vermittlung der Ehrenamtlichen. So konnten wir einige Organisationen aus unserem Netzwerk dafür gewinnen, grundsätzlich Einsatzmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung anzubieten, auf die unsere Projektpartnerinnen (Lebenshilfe und Nachbarschaftsheim Schöneberg) im Individualfall für ihre Klient*innen zurückkommen können. Mit Engagement & Teilhabe haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass jede Organisation, die Inklusion im ehrenamtlichen Bereich leben möchte, Menschen mit Behinderung Einsatzmöglichkeiten anbieten kann und bei der Umsetzung begleitet wird. Gleichzeitig finden Menschen mit Beeinträchtigung, die sich engagieren möchten, Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Einsatzfeld und auf Wunsch Begleitung durch ausgebildete Peerberater*innen.

Für interessierte Organisationen haben wir außerdem ein Schulungskonzept erarbeitet, das von der Lebenshilfe Bildung gGmbH didaktisch aufbereitet wurde und als Tagesseminar durchgeführt wird.

Ziel der Fortbildung mit dem Titel Einführung in die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung ist es, Vertreter*innen von Organisationen auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen mit Beeinträchtigungen vorzubereiten, etwaige Unsicherheiten abzubauen und konkrete Impulse zu liefern, wie ehrenamtliche Einsätze für Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht werden können.

Vertreter*innen interessierter Organisationen können sich mit diesem Formular direkt bei der Lebenshilfe Bildung gGmbH für eines der kommenden Seminare anmelden. Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie in den AGB der Lebenshilfe Bildung gGmbH.

Auf derInklusionsseite der bagfa finden Sie viele hilfreiche Informationen zum Thema Inklusion im Ehrenamt sowie eine Materialbox mit Checklisten, zum Beispiel zum Thema Barrierefreiheit. Für die Recherche nach Fördermitteln bietet sich beispielweise die Stiftungssuche des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, der „Förderlotse“, die Website des Paritätischen Gesamtverbandes, die der Aktion Mensch oder der Glücksspirale an.

Eine Website zum Projekt Engagement und Teilhabe befindet sich aktuell noch in der Fertigstellung, sie wird voraussichtlich im Herbst 2022 online gehen und an dieser Stelle verlinkt.

Wenn Sie Ihre Impulse zum Thema beitragen möchten, über unsere Arbeit auf dem Laufenden gehalten werden möchten oder weitere Anliegen und/ oder Rückfragen haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:

berlin@gute-tat.de, Telefon 030 390 88 222.

14. Gute-Tat Marktplatz 2019

20.11.2019 - Berlin

Rückblick

Unter dem Motto „KOMMEN.REDEN.HANDELN!“ trafen sich am 19. November im Hotel InterContinental rund 80 Vertreter von Berliner Wirtschaftsunternehmen und knapp 80 Vertreter von 44 gemeinnützigen sozialen Organisationen, um in anregender Atmosphäre Möglichkeiten eines Engagements unterschiedlicher Art zu initiieren. Somit hatte der 14. Gute-Tat Marktplatz mehr Unternehmen und Teilnehmer als in den Vorjahren. Schirmherr der Veranstaltung war der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.

Viele Berliner Unternehmen engagieren sich bei sozialen Projekten in der Hauptstadt. Die auf dem Marktplatz vereinbarten Vereinbarungen werden in den darauf folgenden Wochen und Monaten realisiert. Die Bandbreite der gemeinsamen vereinbarten Kurz- oder Langzeitprojekte Projekte waren dabei groß: Die Unternehmen helfen beispielsweise mit Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, Bewerbungstraining und Coaching für Jugendliche, sie bieten Hilfe bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten, der Pflege und Aktualisierung von Webseiten oder der Erstellung von Informationsmaterial an, unterstützen mit der Bereitstellung von Räumlichkeiten oder anderen Sachspenden. Nur das Thema Geld ist beim Gute-Tat Marktplatz tabu: Bei den Vereinbarungen, die soziale Organisationen und Unternehmen treffen, handelt es sich ausschließlich um „geldwerte Vorteile“ in beiden Richtungen.

Jürgen Grenz, Vorstand der Stiftung Gute-Tat, sagt: „Das Konzept „sozialer Marktplatz“ hat sich erneut als erfolgreich erwiesen: Die Teilnehmer kamen auf unkonventionelle Art miteinander ins Gespräch und jede Seite brachte ein, was sie am besten kann. Es hat sich auch 2019 bestätigt, dass es beim Gute-Tat Marktplatz um ein Tauschgeschäft mit gegenseitigem Gewinn geht.“

Ein großes Dankeschön an alle HelferInnen, die uns bei dem diesjährigen Gute-Tat Marktplatz ehrenamtlich und mit großem Einsatz unterstützt haben!

Hier einige Impressionen vom bunten Marktplatztreiben mit großem Dank an unsere ehrenamtlichen Fotografen Ines Meier – IHK Berlin und Beata Sisak Photography:

 

Der 14. Gute-Tat Marktplatz 2019 wurde unterstützt von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick 13. Marktplatz 2018

22.11.2018 - Berlin

Vertreter vieler Berliner Unternehmen kamen am 22. November zum 13. Gute-Tat Marktplatz ins Ludwig Erhard Haus. Hier kamen sie mit Mitarbeitern von mehr als 30 sozialen Organisationen ins Gespräch, um neue Kooperationen zu vereinbaren. Schirmherr der Veranstaltung war der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.

Ganz herzlichen Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die uns bei der Veranstaltung unterstützt haben! Und wie bei so vielem: Nach dem Marktplatz ist vor dem Marktplatz – wir würden uns freuen, auch im nächsten Jahr wieder auf viele Helfer und Helferinnen bauen zu können.

 

 

 

 

 

 

Google Impact Challenge

08.03.2016 18:22

Gewinner-Urkunde
Wir haben gewonnen!

Aus tausenden Bewerbungen haben Google und eine Fachjury unser inklusives Bildungsprojekt “Lernen durch Engagement” ausgewählt:

Ganz herzlichen Dank an alle, die für uns gestimmt haben.

 

2. CSR Barcamp

25.01.2016 - Berlin

CSRcamp16_123CSRcamp16_113 Auch dieses Jahr war die Stiftung Gute-Tat wieder beim CSR Barcamp mit dem Thema freiwilliges Engagement vertreten. Bei interessanten Diskussionen zu Themen wie „Wie kann ich meine Mitarbeiter für CSR begeistern?“, „Win-Win-Win mit Skills-Based Volunteering“ oder auch „Unconscious Biases: Wieso man sich nicht immer selbst vertrauen kann“ ergaben sich einige Erkenntnisse und interessante Diskussionen. Wir freuen uns schon auf neue Anregungen im nächsten Jahr.

(Fotos: Axel Kammann)

Darf ein Geflüchteter ein Bankkonto eröffnen?

25.01.2016 13:45

Asylberechtigte und Geflüchtete, die nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt oder geduldet sind, haben ab Juni 2016 einen Anspruch darauf, ein Girokonto bei einer Bank ihrer Wahl zu eröffnen. Dies wurde am 28. Oktober 2015 von der Bundesregierung beschlossen. Bislang sind Geflüchtete ebenso wie etwa Obdachlose auf die Entscheidung der Banken und Sparkassen angewiesen, die oftmals eine Kontoeröffnung ablehnen – etwa weil Dokumente fehlen. Im alltäglichen Leben in Deutschland ist jedoch ein eigenes Konto oft unverzichtbar, es wird zum Beispiel gebraucht um Gehalt zu empfangen oder Miete zu überweisen. Das wird nun mit dem sogenannten Basiskonto möglich, ebenso wie Ein- und Auszahlungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Mit dem neuen Gesetz setzt die Bundesregierung die EU-Zahlungskontenrichtlinie von 2014 um. Neu ist, dass fehlende Passdokumente mit anderen Unterlagen ersetzt werden können, zum Beispiel mit Dokumenten der Asylbehörde. Kommen die Banken oder Sparkassen ihrer Pflicht zur Kontoeröffnung nicht nach, werden sie von der Bankenaufsicht Bafin dazu verpflichtet. Ablehnen dürfen sie die Kontoeröffnung nicht schon wegen schlechter Bonität des Antragstellers. Stattdessen müssen schwerwiegendere Gründe vorliegen, zum Beispiel dass der Geflüchtete bereits ein Basiskonto hat oder wegen Betruges im Zusammenhang mit einem Bankkonto vorbestraft ist.

Dürfen und müssen junge Geflüchtete die Schule besuchen?

25.01.2016 13:44

In allen Bundesländern haben die Kinder von Geflüchteten das Recht, eine Schule zu besuchen. Den Beginn der Schulpflicht haben die Länder allerdings unterschiedlich geregelt. In Berlin unterliegen sie nicht der Schulpflicht, solange sie kein Aufenthaltsrecht und auch keine sogenannte Duldung besitzen. Befinden sie sich im Asylverfahren oder sind geduldet, unterliegen sie der allgemeinen Schulpflicht.

Für die Kinder ist Bildung der Schlüssel zur Integration und die Schule der wichtigste Ort um Deutsch zu lernen. Die Schulen müssen sich dafür auf die speziellen Bedürfnisse ihrer ausländischen Schüler einstellen. Hierfür wurden von vielen Schulen Vorbereitungs- und Sprachlernklassen eingerichtet und in den letzten Jahren teilweise schon Erfahrungen gesammelt. Andere Schulen müssen die Kinder von Anfang an in den normalen Unterricht einbinden, obwohl viele von ihnen die deutsche Sprache noch nicht beherrschen. Unter den neuen Schülern sind auch Kinder, die aufgrund der Situation in ihren Herkunftsländern noch nie eine Schule besuchen konnten und daher weder lesen noch schreiben gelernt haben. Die Integration der Kinder in den Schulalltag stellt oftmals eine große Herausforderung für Lehrer und Mitschüler, aber auch für die Kinder selbst dar. In Berlin werden neu zugezogene Kinder in sogenannten Willkommensklassen unterrichtet, bis sie über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, um am normalen Unterricht teilzunehmen.

Um die Integration durch die (Schul-)Bildung zu unterstützen, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten Jahren rund 130 Millionen Euro investieren. Alle Maßnahmen im Überblick: https://www.bmbf.de/de/alle-massnahmen-im-ueberblick-fluechtlinge-durch-bildung-integrieren-1817.html

Darf ein Asylbewerber ein Praktikum machen?

25.01.2016 13:41

Das Praktikum wird als eine Form der Beschäftigung angesehen. Will ein Geflüchteter ein Praktikum machen, gelten für ihn also die gleichen Beschränkungen wie bei der Aufnahme einer anderen Beschäftigung. Das liegt daran, dass ein Praktikant für die Dauer des Praktikums in den Betriebsablauf integriert werden, um seine Kenntnisse praktisch anwenden zu können. Praktika bedürfen daher grundsätzlich der Zustimmung der Ausländerbehörde, solange der Geflüchtete noch keinen unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt hat. Bis zum 01. August 2015 musste die Ausländerbehörde zusätzlich die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zu einem Praktikumsantrag einholen. Dies wurde jedoch durch eine Überarbeitung der Beschäftigtenverordnung geändert. Die Regelung gilt grundsätzlich für Pflichtpraktika, Orientierungspraktika, ausbildungs- oder studienbegleitende Praktika bis zu drei Monaten, sowie für Praktika im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung oder Berufsausbildungsvorbereitung.