Abschlussveranstaltung Gute Sache

06.11.2015 - Hamburg

Pressemitteilung

Gute Sache: Hamburger gemeinnützige Organisationen absolvieren Qualifizierungsprogramm für die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen.

Hamburg, 06. November 2015: Am Donnerstag, den 5. November, wurden die Ergebnisse des Qualifizierungsangebots „Gute Sache“ Hamburg im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Haus der Philanthropie präsentiert. Das Programm richtet sich an Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen und befähigt diese zum Aufbau von sozialen Unternehmenskooperationen.

Hamburger Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und fördernden Stiftungen kamen am Donnerstag zusammen, um sich über das Thema soziale Unternehmenskooperationen zu informieren und die Absolventen des Programms zu würdigen. Mit farbenfrohen und kreativ gestalteten Plakaten zeichneten die teilnehmenden Organisationen ihren Weg von der Ideenfindung bis zum realen Kooperationsvorhaben mit einem Unternehmen nach. Zum Abschluss erhielten die beteiligten Organisationen Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme.

Sebastian Reuter von der Stiftung Gute-Tat zog eine positive Bilanz: „Die Teilnehmenden haben gelernt, Schnittmengen zwischen Vereins- und Unternehmenszielen zu identifizieren, selbstbewusst auf Augenhöhe zu kommunizieren und auch einen Plan B in der Schublade zu haben. Die ganz praktischen Ergebnisse dieses Lerneffekts sehen wir hier in der Form von gewinnbringenden und vielversprechenden Kooperationsprojekten vor uns.“

Eines dieser Kooperationsprojekte ist die Zusammenarbeit der gemeinnützigen Möbelkiste Wandsbek mit der Kunstschule Wandsbek GmbH. Auf der Suche nach Unterstützung für die mediale Gestaltung ihres öffentlichen Auftritts, gelang es der Möbelkiste über 30 Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign für einen in den Unterricht integrierten Ideen-wettbewerb zu gewinnen. Das Ergebnis waren eine Vielzahl von professionell gestalteten Entwürfen für das Logo, die Homepage und den Flyer der Möbelkiste.

„Wenn Unternehmen mit sozialen Einrichtungen zusammenarbeiten, profitieren alle Beteiligten: anwendungsorientierter Unterricht für die Kunstschule, professionelle Kommunikationsmaterialien für die Möbelkiste und eine reale Wertschätzung für die Seminararbeiten der Studierenden. Eine win-win-win-Situation.“, erläutert Sebastian Reuter.

Von April bis November kamen die Teilnehmenden zu fünf Seminarterminen zusammen, um gemeinsam Ansätze für passende Unternehmenskooperationen zu entwickeln und diese anschließend als reale Kooperationsprojekte in die Tat umzusetzen.

An der Qualifizierung nahmen acht Organisationen mit je zwei Personen teil:

Genety e.V., JesusCenter e.V., Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V., Hartwig-Hesse-Stiftung, Kulturloge Hamburg e.V., Stiftung Kinderjahre, Regionalverband Umweltberatung Nord e.V., Stiftung Kultur Palast Hamburg .

Weitere Informationen:
Stiftung Gute-Tat, Sebastian Reuter, Hans-Henny-Jahnn-Weg 53, 22085 Hamburg, T. 040 3573 7400, s.reuter@gute-tat.de, www.Gute-Tat.de.

Gute Sache ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Unternehmen Generali, KPMG, RWE, SAP , dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und dem gemeinnützigen Corporate Citizenship- und CSR-Netzwerk UPJ. Gute Sache wird in Hamburg durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung und der Homann- Stiftung. Für die Region Hamburg agiert die Stiftung Gute-Tat als regionaler Kooperationspartner des Qualifizierungsprogrammes Gute Sache.

Zielsetzung der Stiftung Gute-Tat ist es, soziale Organisationen mit Menschen oder Unternehmen zusammenzubringen, die sich mit Zeit-, Sach- oder Geldspenden engagieren möchten. Weitere Informationen sind im Internet unter www.Gute-Tat.de erhältlich.