Was wir tun
Unsere Stiftungsarbeit für ehrenamtliche Arbeit im Überblick
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Inklusion durch Ehrenamt
Ehrenamtliches Engagement von Menschen mit Beeinträchtigung kann ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe sein. Doch so groß die Bereitschaft für mehr Inklusion vor allem bei sozialen Organisationen ist, so hoch und vielfältig sind teilweise nach wie vor die Hürden, um Engagement von Menschen mit Beeinträchtigung tatsächlich zu ermöglichen.
Unter Federführung der Lebenshilfe Berlin und gemeinsam mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg hat die Stiftung Gute-Tat deshalb das Projekt Engagement und Teilhabe umgesetzt.
Ziel des von der Aktion Mensch geförderten Projektes war es, Potentiale und Bedarfe der Organisationen und der Ehrenamtlichen zu identifizieren, Lösungsansätze zu prüfen und praktikable Handlungsempfehlungen zu geben. Die Laufzeit war bis Sommer 2022 angesetzt, die Ergebnisse sollen aber nachhaltig zugänglich sein und auch langfristig wirken.
Entsprechend der jeweiligen Kernkompetenzen der Projektpartner waren auch die Rollen verteilt. Als Vermittlungsorganisation mit einem Netzwerk von rund 1.300 Berliner gemeinnützigen Organisationen und über 20 Jahren Erfahrung brachte die Stiftung Gute-Tat die Perspektive der Einsatzstellen ein. Sie berücksichtigte deren Bedarfe und Anliegen und unterstützte die Organisationen bei der Umsetzung ihrer Inklusionsvorhaben als Ansprechstelle und beratende Begleitung.
Für eine möglichst breite Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse potentieller Einsatzorte wurde in 2020 bei der GETEQ (Gesellschaft für teilhabeorientiertes Qualitätsmanagement mbH) eine Befragung in Auftrag gegeben. Die Antworten wurden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von potenziellen Einsatzstellen diskutiert und in konkrete Arbeitspakete für unsere Projektarbeit umgewandelt.
Rückblickend lag der Schwerpunkt im weiteren Verlauf des Projekts aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Risiken und Einschränkungen vor allem auf der konzeptionellen Vorbereitung der Organisationen und weniger auf der praktischen Vorbereitung bzw. Vermittlung der Ehrenamtlichen. Ziel war es, langfristig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Organisationen, die Inklusion im ehrenamtlichen Bereich leben möchten, Menschen mit Behinderung möglichst vielfältige Einsatzmöglichkeiten anbieten können.
Falls sich Ihre Organisation im Bereich „Engagement und Teilhabe“ engagieren möchte, finden Sie auf der Inklusionsseite der bagfa viele hilfreiche Informationen zum Thema sowie eine Materialbox mit Checklisten, zum Beispiel zum Thema Barrierefreiheit. Für die Recherche nach Fördermitteln bietet sich beispielweise die Stiftungssuche des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, der „Förderlotse“, die Website des Paritätischen Gesamtverbandes sowie jene der Aktion Mensch oder der Glücksspirale an.
Im Projektteam haben wir ein Schulungskonzept erarbeitet, das von der Lebenshilfe Bildung gGmbH didaktisch aufbereitet wurde und nun regelmäßig als Tagesseminar durchgeführt wird.
Ziel der Fortbildung mit dem Titel „Einführung in die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung“ ist es, Vertreter von Organisationen auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen mit Beeinträchtigungen vorzubereiten, etwaige Unsicherheiten abzubauen und konkrete Impulse zu liefern, wie ehrenamtliche Einsätze für Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht werden können. Vertreter interessierter Organisationen können sich mit diesem Formular direkt bei der Lebenshilfe Bildung gGmbH für eines der kommenden Seminare anmelden. Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie in den AGB der Lebenshilfe Bildung gGmbH.
Bei Rückfragen zum Projekt oder allgemein zum Thema Inklusion & Ehrenamt freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:
Ansprechpartner Berlin (berlin@gute-tat.de).
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