„Abgucken erlaubt!“

Unter diesem Motto haben sich am 12. und 13. März 2026 in den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) knapp 150 Vertreter*innen von Schulen, Ministerien, Schul- und Landesämtern sowie Aus- und Fortbildungsinstituten der Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zur Mitteldeutschen Bildungstagung „Lernen durch Engagement“ getroffen.
Die Tagung richtete den Fokus darauf, gute Beispiele zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln, um Lernen durch Engagement (LdE) langfristig im Schulalltag zu verankern.

Unsere LdE-Projektleiterin Regine Leonhardt nahm sich die Überschrift zu Herzen und war sehr beeindruckt davon, wie intensiv sich am ersten Tag auch zahlreiche Repräsentant*innen der Bildungsverwaltungen aus allen drei Teilnehmerländern aktiv in die Veranstaltung einbrachten.
In dem als grenzüberschreitendes Länderforum gestalteten Format diskutierten Lehrkräfte und Verwaltung die Gelingensbedingungen für die erfolgreiche Implementierung von LdE in den Bildungsstrukturen und erarbeiteten Strategien und Kooperationen für nachhaltige Verankerung nicht nur auf Schulebene, sondern auch in den Ministerien, Ämtern und Fortbildungsstätten.
Am zweiten Tag stand das Thema Unterrichts- und Schulentwicklung mit LdE im Mittelpunkt. In acht thematischen Werkstätten arbeiteten Lehrkräfte, Schulleitungen und Multiplikator*innen unter anderem zu LdE in der Grundschule, zu fächerübergreifendem Unterricht, zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), zu alternativen Formen der Leistungsbewertung und zur Umsetzung von LdE im Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht (DaZ).
Die Kolleginnen von der Freiwilligenagentur Halle sagen: „‚Abgucken erlaubt!‘ war ausdrücklich erwünscht: Wir wollen, dass gute Beispiele Schule machen […]. Unser Ziel ist, dass Lernen durch Engagement nicht als Zusatz, sondern als selbstverständlicher Bestandteil guter Schule wahrgenommen wird.“
Regine Leonhardt ist sich sicher: „Wir haben für das Münchener LdE-Kompetenzzentrum zahlreiche inspirierende Impulse mitgenommen und Vieles mitgeschrieben, was sich bei uns und vielleicht auch in ganz Bayern auf ähnliche Weise weiterentwickeln lassen wird. Vielen Dank!„




