20.03.2011 09:30
Die Stiftung Gute-Tat.de begrüßte 2010 Ihren 6000sten Engel und vermittelte Ehrenamtliche in über 1800 Engagements in Berlin, München und Hamburg. Auch bei der Unterstützung des gemeinnützigen Firmenengagements konnten deutliche Steigerungen verzeichnet werden.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Stiftung Gute-Tat.de ist die Vermittlung von Menschen in ein ehrenamtliches Engagement. Allein in Berlin meldeten sich 2010 über 940 neue Interessenten, um in gemeinnützigen Projekten tätig zu werden. Auch die Standorte München und Hamburg konnten ihre Vermittlungen gegenüber dem Vorjahr steigern. Vor allem jüngere Leute spricht das Konzept von „Heute ein Engel", einer Initiative der Stiftung für Kurzzeitengagement, an, 2010 lag der Altersdurchschnitt der ehrenamtlich Engagierten bei lediglich 38 Jahren. Die Ehrenamtlichen in Berlin, Hamburg und München konnten dabei aus über 700 unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten auswählen.
Im Bereich Firmenengagement konnte die Stiftung mit dem 5. Gute-Tat-Marktplatz ein weiteres Jubiläum feiern und ein Rekordergebnis erzielen. Über 200 Teilnehmer aus 56 sozialen Organisationen und 55 Unternehmen vereinbarten 150 schriftliche Vereinbarungen für soziale Projekte. Die Stiftung organisierte auch wieder Ehrenamtstage, an denen Unternehmen beispielsweise Gartenarbeiten durchführten, einen Jugendclub renovierten oder mit den Kindern eines Kinderbauernhofes einen neuen Zaun bauten. In Berlin und München haben sich auf diese Weise im vergangenen Jahr über 20 Unternehmen mit mehr als 800 Mitarbeitern engagiert.
Weitere Höhepunkte zum 10jährigen Jubiläum waren u.a. das Benefizkonzert der Klassik Stars in der Philharmonie in Berlin, eine Veranstaltung zum einjährigen Bestehen des Gute-Tat-Teams in Hamburg sowie eine Ausstellung im Münchner Stadtmuseum. Der Vorstand der Stiftung, Jürgen Grenz, resümiert: „Nach 10 Jahren Stiftung Gute-Tat.de freuen wir uns über das steigende Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement von Seiten der Bürger und Unternehmen. Etwas Gutes zu tun liegt im Trend, es kommt jedoch darauf an, die passenden Möglichkeiten aufzuzeigen, da die Interessen, Voraussetzungen und Möglichkeiten sehr unterschiedlich sind."

