Gartenaktion in der Kita
Bei zwar kaltem,
aber herrlich sonnigem Herbstwetter trafen sich Mitarbeiterinnen von SAP,
teilweise begleitet von ihren Kindern an diesem Sonnabend in Marzahn, um das Familienhaus Felix bei Gartenarbeiten
tatkräftig zu unterstützen. Diese Art von sozialem Engagement hat bei SAP in
Berlin Tradition. Heute konnte der mitgebrachte Nachwuchs nicht nur die Eltern
beim Arbeiten unterstützen, sondern hatte auch großes Vergnügen die Angebote
des Spielplatzes auszuprobieren. Als erstes Projekt bauten die Helferinnen von
SAP eine Pergola als Dach über der Burganlage an dem sich dann im Frühjahr
erste rankende Pflanzen hochziehen können, um den Kindern beim
Spielen im
Sommer Schatten zu spenden. Es wurde gebohrt und gehämmert was das Zeug hielt,
bis alles zur besten Zufriedenheit stand. Danach gab es dann zur Stärkung eine
gutschmeckende Kürbiscremesuppe für alle. Während des Essens konnten dann auch
Gespräche mit den Eltern der im Familienhaus betreuten Kinder geführt werden.
Diese waren heute nämlich auch zahlreich erschienen, um den Garten vom
Herbstlaub zu befreien und aufzuräumen.
Nach der Mittagspause fingen die fleißigen Helferinnen
dann damit an, die Erde für den zukünftigen Barfußpfad auszuheben. Die ersten
Spatenstiche waren mühsam, da der Boden schon ziemlich fest war. Während die
Damen sich mit dem Ausheben abmühten, nahte männliche Hilfe
in Form eines
Kollegen. Dieser krempelte sich sofort die Ärmel hoch und los ging es.
Zusehends nahm der Pfad Gestalt an und alle waren froh und zufrieden als sich
die letzte Schubkarre Erde auf den Weg machte.
Feedback
Regina Wendt, Familienhaus Felix: „Die Kinder
nahmen sofort mit Begeisterung diese Neuerung in Besitz und versammeln sich nun
unter dem Dach ihrer Burg. Vielen Dank an alle Beteiligten."
Im
Familienhaus Felix werden zur Zeit 130
Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Eintritt in die Schule in altersgemischten
Abteilungen betreut. Die Einrichtung betreut Integrationskinder. Ein extra
dafür ausgearbeitetes Konzept ermöglicht die notwendige individuelle Förderung
aber auch das gemeinsame Miteinander.
Ein Futterturm für das Tierheim
Die Sonne lachte aber ein eisiger Wind blies, als sich 7
Mitarbeiter von SAP, teilweise mit ihren Kindern, um 10 Uhr in Berlin
Lichtenberg trafen und zunächst großzügig die Futterspendenbox auffüllten. Die
Angestellten des Tierheims Berlin hatten an diesem Sonnabend ein ganz
besonderes Anliegen an die Mitarbeiter von SAP, die heute schon zum zweiten Mal
zum Helfen ins Berliner Tierheim kamen. Sie wünschten sich einen großen „Futterturm",
der im Eingangsbereich aufgestellt werden sollte. Dazu wurden einen Tag alle Futterdosen,
Katzenstreusäcke und ähnliches gesammelt. Mit großen Sackkarren bewaffnet zogen
die SAPlinge daher zunächst durch die weitläufige Anlage und sammelten alle
angefallenen Behältnisse ein. Alle Sachen wurden dann sorgfältig ausgewaschen,
abgetrocknet und gezählt. Dann gab es
zur Stärkung erst einmal Kartoffel- und Tomatensuppe bevor es an die weiteren
nunmehr eher kreativen Tätigkeiten ging.

Sämtliche Behältnisse wurden mit Hilfe von Metallkörben, Klebstoff und Bindematerial auf einer Palette zu einem großen Turm zusammengebastelt. Dieses Kunstwerk wurde dann vorsichtig in den Eingangsbereich des Tierheims gebracht, wo es den letzten Schliff erhielt. Nun steht es dort und soll den Besuchern verdeutlichen, wie viel Futter etc. hier täglich gebraucht wird, wie teuer so ein Tierheimbetrieb ist und soll die Besucher des Tierheims zu Spenden animieren.
Als Dankeschön für die fleißige Hilfe bekamen alle noch
eine ausführliche Führung durch die komplette Anlage des Tierheims mit vielen
fachkundigen Ausführungen zu den einzelnen Tierarten, was nicht nur die Kinder
in der Gruppe begeisterte. Zu guter letzt erhielt jeder Helfer ein kleines Kuscheltier als Andenken an diesen
schönen Tag.
Feedback
Katja Szymroszczyk, Tierheim Berlin: „ Wir hatten sehr viel Spaß beim Basteln
des Futterturms und bekommen auch sehr
viele positive Rückmeldungen dazu."
Das Tierheim Berlin ist das größte und
modernste Tierasyl Europas. Mehr als 1.000 vierbeinige und geflügelte
Hausgenossen werden hier jeden Tag betreut. Mehr als 100 Mitarbeiter kümmern sich
täglich um sie.

